Saisonprognosen 17/18

Nur für euch, liebe Stehtisch-Philosophen und Pommes-Schranke-Gourmets, hat sich unser Stammpersonal die letzten Reste Mayo aus den Mundwinkeln gewischt, per Doppelklick eine immer noch nicht geupdatete Word98-Datei geöffnet und sich die Hirne zermartert, wie diese Saison denn ausgehen könnte. Was dabei herausgekommen ist, könnnt ihr im Folgenden lesen. Hier sind für euch die Crew-Prognosen der Bundesligasaison 17/18:

Dominik

1. RasenBallsport Leipzig
Es wäre die Überraschung, es wäre die Sensation, aber ich glaube an einen neuen deutschen Meister in dieser Saison. Und da in den letzten Jahren RasenBallsport (kurz RaBa) die Ziele immer was früher erreichte als geplant, ist denke ich dieses Jahr schon die Meisterschaft drin. Den tatkräftigen Sponsor (bekanntermaßen eine holländische Bank) wird es freuen.

2. Borussia Dortmund
Die Borussia holt sich dieses mal den Vizemeister. Ob mit oder ohne Dembele wird man sehen.

3. FC Bayern München
„Was hat der genommen?“, wird sich so mancher fragen, wenn er sieht wohin ich die Bayern setze. Aber nach 5 Meistertiteln denke ich, dass die Luft in der Liga raus ist. Diese Saison bietet Potential für die Rückkehr des FC Hollywood. Interessant wird auch das Schaffen von Salihamidzic zu beobachten sein. Der Sportdirektor dem Hoeneß sogar erlaubt bei allen Transfergesprächen mit am Tisch zu sitzen. Da ist Christian Nerlinger wahrscheinlich neidisch.

4. Bayer 04 Leverkusen
Mit Spontanverpflichtung Heiko Herrlich eine große Unbekannte auf der Trainerbank. Der Kader aber trotz namhafter Abgänge stark genug, um ohne Dreifachbelastung wieder in die CL einzuziehen.

5. Schalke 04
Fast schon traditionell gehen die Schalker mit einem neuen jungen Trainer in die Saison. Auch hier hilft die volle Konzentration auf die Bundesliga für eine Rückkehr nach Europa.

6. TSG Hoffenheim
Hoffenheim erstmals europäisch dabei. Damit müssen diese erst einmal klarkommen, zumal mit Süle und Rudy zwei Topspieler zu den Bayern gewandert sind. Aber ich denke Gnabry wird einschlagen und Trainer Nailsman die richtige Lösung finden um Hoffenheim wieder ins internationale Geschäft zu führen. Dann wird er vermutlich seine rote Jacke anziehen und mit Gnabry zusammen Süle und Rudy folgen.

7. Borussia Mönchengladbach
Auch hier kann die volle Konzentration auf einen Wettbewerb gerichtet werden. Das wird den Gladbachern helfen und auf Platz 7. führen. Durch den Pokalsieg von Magdeburg wird dies aber nicht für das internationale Geschäft reichen.

8. VFL Wolfsburg
Als wohl einziger Mario Gomez Fan der Welt prognostiziere ich, dass er es dieses Jahr nochmal allen zeigen wird und nach der Torjägerkanone greift. Das reicht bei der ansonsten durchschnittlich gewordenen Abgas-Betrüger-Elf aber nur noch für Platz 8.

9. Hertha BSC Berlin
Haben meines Erachtens zweimal in Folge besser abgeschnitten, als sie eigentlich waren, wofür man Dardai ausdrücklich loben muss. Da diesmal mehr andere Teams näher an ihren Möglichkeiten spielen und Berlin dieses Jahr der Dreifachbelastung nicht aus dem Weg ging, winkt das Tabellenmittelfeld. Dies ist eigentlich immer noch ein Erfolg, wird vom Berliner an sich aber eher nicht wertgeschätzt werden.

10. Eintracht Frankfurt
Wie soll man ein Team bewerten, das letzte Saison nach 19 Spielen auf Platz 3 steht, um dann aus den letzten 15 Spielen nur 7 Punkte zu holen. Dass man nebenher im Pokal ins Finale stürmte verhinderte, dass die Stimmung kippt. Der Saisonstart wird entscheidend, in welcher Stimmung diese Saison angegangen wird. Am Ende landet man im Mittelfeld, auf welchem Weg ist vollkommen ungewiss.

11. SC Freiburg
Man hat in weiser Voraussicht die Dreifachbelastung gemieden und hat sich gegen das slowenische Spitzenteam NK Domzale aus der Euroleague verabschiedet. Ansonsten alles wie immer. Auf dem Papier ist Freiburg immer schwächer als in der Vorsaison. Damit kommt man mal besser mal schlechter zurecht. Mit großer Konstanz hielt sich Freiburg letzte Saison oben. Diese Saison bleibt man konstant, aber ein paar Plätze drunter.

12. SV Werder Bremen
Im Grunde kann man hier das gleiche schreiben, wie bei der Eintracht. Nur umgekehrt. Nach 20 Spielen mit 16 Punkten auf dem Relegationsplatz wurde man am Ende viertbeste Mannschaft der Rückrunde. Gefühlt seit Jahren ein Abstiegskandidat ohne am Ende je ernsthaft in Bedrängnis zu geraten. Darauf läuft es auch dieses Jahr hinaus, wobei es ein paar Plätze runter geht.

13. 1. FC Köln
Ohne wen gibt es kein Schützenfest? Anthony Modeste. Der Spieler der letzte Saison den Unterschied machte und die Kölner nach Europa brachte ist weg. Als Ersatz wurde für die Hälfte der Ablösesumme Córdoba aus Mainz geholt. Ein Spieler der die letzten 4 Jahre, seit er in Europa spielt, nie mehr als 5 Tore machte. Ich erwarte stimmungsvolle und gute Spiele in Europa und Schwierigkeiten im Liga-Alltag. Der Klassenerhalt ist ein gutes Ergebnis.

14. VfB Stuttgart
Der Aufsteiger Nr. 1 hat sich irgendwie in den letzten Wochen selbst die Euphorie kaputt gemacht. Als Neuzugänge kam eine wilde Mischung aus vielversprechenden Talenten und verletzungsanfälligen Ex-Nationalspielern. Der Sturm wird sich in Liga 1 schwerer tun, als in Liga 2. Abstiegskampf bis zum Schluss, am Ende erfolgreich.

15. FC Augsburg
Fast still und heimlich geht das Team, dem man nie die erste Liga zugetraut hätte nun in seine siebte Erstligasaison. Auch diese wird man überleben.

16. Hamburger SV
Die letzten Relegationsspiele waren langweiliger Mist. Es ist Zeit für die Rückkehr des HSV für eine unterhaltsame Verlängerung der Bundesliga-Saison. Ein 1:3 gegen 10 Osnabrücker im Pokal machen da schon richtig Freude drauf.

17. Hannover 96
Dank eines Blackouts von Braunschweig am vorletzten Spieltag (6:0 gegen Bielefeld verloren), direkt aufgestiegen. Verzaubert hat man dabei nicht. Zudem hält Kind wohl die Ausgaben für die Übernahme zurück, so dass Hannover bislang von allen Teams am wenigsten ausgegeben hat. Auch wegen der diese Saison harten Konkurrenz, bei der Teams wie Darmstadt und Ingolstadt als logische Absteiger fehlen, wird das nicht reichen.

18. FSV Mainz 05
Schluss mit lustig und Helau, runter geht der FSV! Zwar auch ohne den Autoverkäufer immer noch die besten Verkäufer der Liga (17 Millionen für Córdoba, Wahnsinn!), aber das Interesse an den Mainzern geht stark runter. Der Trainer wird diesmal auch kein Glücksgriff sein.

Das war meine Prognose. Steinigt mich, preiset mich und haut sie mir am 12.05.2018 um die Ohren. Alle Angaben stellen lediglich meine persönliche Meinung da, auch die Fakten. Wofür haben wir heutzutage alternative Fakten.

Andi

  1. Bayern München
    So sehr ich den Überdruss eines Meisters Namens Bayern bei anderen verstehen kann und mir selbst in dieser Hinsicht auch ein wenig mehr Abwechslung wünsche, wird das diese Saison nicht passieren. Denn selbst wenn der Ligaprimus an der ein oder anderen Stelle qualitativ abbauen sollte, ist die Konkurrenz derzeit immer noch zu weit entfernt, um zu einer ernsthaften Bedrohung zu erwachsen.
  2. Borussia Dortmund
    Falls bis zum Ende der Transferphase nicht noch ein Riesenchaos um Pierre-Emerick Obergemein und Ousmane Dembele ausbricht, fährt der BVB ungefährdet auf der 2. ein
  1. Wolfsburg
    Zwei Dinge hieven die Wölfe auf einen überraschenden dritten Platz: A) Die geglückte Relegation und B) die Trennung von unmotiviertem Stammpersonal wie Gustavo, Rodriguez und Draxler. Die Defensive wurde gestärkt, die Zentrale kann sich nach wie vor sehen lassen und sollte die Offensive rund um Gomez mit Malli, Didavi und Ntep/Dimata ins Rollen kommen, wird so mancher Gegner sein hellgrünes Wunder erleben
  1. Hoffenheim
    Spannend wird natürlich, wie die TSG mit der neuen Dreifachbelastung umgeht, insbesondere, wenn am Ende die unliebsame Euro League dastehen sollte. Das hieße längere Reisen zu unattraktiveren Spielorten und somit herausforderndere Regenerationsbedingungen für den Ligabetrieb. Aber unserem Everybody’s Darling Nagelsmann wird sicherlich auch hierfür was schlaues einfallen.
  1. Gladbach
    „Flair“ kann man Dieter Hecking wahrlich nicht unterstellen. In keinerlei Hinsicht. Aber Solidität! Und eine Saison ohne große Einbrüche sollte der anderen Borussia für einen erneuten Einzug ins internationale Geschäft genügen
  1. Schalke
    Im Gegensatz zu den Schalker Verantwortlichen bin ich mir nicht sicher ob es ausreicht, einfach wahllos einen unter-35jährigen Trainer zu engagieren, um wieder oben anzugreifen. Da muss schon auch das Umfeld mitspielen. Und das Schalker Umfeld hat bei der Weinzierl’schen Magerkost letzte Saison schon ordentlich auf die Zähne gebissen, der Geduldsfaden wird für 17/18 nicht nochmal so lang sein
  1. Leipzig
    Was haben die Leipziger für eine Fabelsaison hingelegt! Aber auch für sie gilt das eherne Ligagesetz: Die zweite Spielzeit im Oberhaus wird deutlich schwieriger. Zumal jetzt zum ungewohnten heimischen Pokalwettbewerb auch noch der internationale kommt. Und eine ganze Reihe von Spielen wurden letzte Saison eher Spitz auf Knopf gewonnen, als mit spielerischer Dominanz à la Hoffenheim. Dennoch reicht es gerade so in den Dunstkreis des internationalen Geschäfts
  1. Köln
    Die größte Herausforderung für Stöger und Schmadtke wird sein, das Team vor den Ansteckungsversuchen eines übereuphorisierten Anhangs zu bewahren, wenn man auf Reisen nach Larnaka, Domzale und Tiraspol geht. Mit fortschreitender Saison sollte dies jedoch zunehmend besser gelingen.
  1. Berlin
    Zwei Jahre in Folge habe ich Pal Dardais Effizienz unterschätzt. Und selbst bei diesem neunten Platz habe ich fast schon ein schlechtes Gewissen, in der vagen Vorahnung, dass es erneut Richtung direkte Euro League Qualifikation gehen könnte.
  1. Leverkusen
    Wenn ich bereits ob Schalkes Trainerwahl die Stirn runzle, lässt mich die Leverkusener Entscheidung pro Herrlich erst recht ratlos zurück. Trotz nach wie vor talentiertem Spielermaterial kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass dieser Heiko einen Höhenflug bewirkt. Viel eher endet die Saison mit einem anderen Übungsleiter auf der Bank, z.B. Markus Gisdol.
  1. Freiburg
    Die Dreifachbelastung wurde elegant umschifft, die wichtigsten Leistungsträger wie jedes Jahr abgegeben, alles in allem also eine bestens bekannte Ausgangslage im Breisgau. So hält man sich in ungefährdeter Distanz zu den Abstiegsrängen
  1. Bremen
    Trainerwunderkind Nummer drölf. Mit einem Kruse in Form dürfte die Offensive bei Bremen laufen wie geschnitten Fischbrötchen, hinten jedoch ist Pol… ähh, der Hafen offen. Wird eine wechselhafte Saison, mit entsprechendem Endresultat
  1. Stuttgart
    Ich persönlich freue mich ja nicht so, dass der VfB so zügig ins Oberhaus zurückgekehrt ist. So richtig werden sie mit dem Abstiegskampf in dieser Saison dennoch nicht zu tun haben.
  1. Mainz
    Für die Clowns aus der ZDF-Sendezentrale wird die Luft dünner. Dass die Spieler jetzt auch noch gezwungen werden, im Opel zum Training oder zu Heimspielen vorzufahren, dürfte der Motivation keinen erheblichen Auftrieb verleihen.
  1. Frankfurt
    Was hab ich gestaunt, als die Eintracht in der letzten Hinrunde gar an der Champions League geschnuppert hatte?! Zum Glück hat sich das in der zweiten Saisonhälfte wieder normalisiert. Den ‚Trend‘ sehe ich jedoch noch nicht überwunden und sofern das kroatische Brüderpaar nicht ein paar landestypische „Behelfsmittel“ aus der Trickkiste zaubert, wird das eine schwere Spielzeit für die Eintracht
  1. Augsburg
    Der vermeintlich naheliegendste Abstiegskandidat. Aber da man sich darüber auch in Augsburg keine Illusionen macht, wird der Kampf ab der ersten Minute angenommen und so reicht es mit haarscharfem Vorsprung zur Relegation
  1. Hamburg
    Der diesjährige Mangel an ‚natürlichen‘ Abstiegskandidaten hat einen großen Leidtragenden: den HSV. Wie hat er sich die letzten Jahre gewunden und gequält und ist dem Zweitliga-Tod dennoch immer wieder von der Schippe gesprungen. Diese Saison ist es aber soweit. Nach vier sieglosen Spielen in Folge wird Gisdol geschasst, und Todt gleich mit. Während man dann verzweifelt um Huub Stevens buhlt, wird Sergej Barbarez als Zwischenlösung präsentiert und löst mit drei Unentschieden in Folge einen Heilandskult aus, der die notwendige Trennung von ihm bis zum Frühjahr hinauszögert. Aber dann ist es bereits zu spät. Uwe Seeler muss sich derweil unzähliger Journalistenanfragen erwehren, bis er irgendwann völlig zermürbt einwilligt, diese dämliche Stadionuhr am 34. Spieltag eigenhändig abzuschalten.
  2. Hannover
    Martin Kind am Ziel seiner Investorenträume, ein zweitligareifer Kader und Olli Pocher in der VIP-Lounge. Damit ziehste weder Traditionalisten, noch Fussball-Hipster auf deine Seite.

 

Dennis

1. Leipzig
2. Bayern
3. Schalke
4. BVB
————
5. Gladbach
6. Hertha
7. Wolfsburg
8. Hoffenheim
9. Köln
10. Leverkusen
11. Frankfurt
12. VfB Stuttgart
13. HSV
14. Werder Bremen
15. Mainz 05
—————-
16. Freiburg
—————-
17. Hannover
18. Augsburg

 

Daniel B.

1. Bayern
2. Dortmund
3. Leipzig
4. Gladbach
5. Schalke
6. Hoffenheim
7. Leverkusen
8. Bremen
9. Hertha
10. Frankfurt
11. Köln
12. Wolfsburg
13. Stuttgart
14. Freiburg
15. Hannover
16. Augsburg
17. Mainz
18. Hamburg

 

Thomas

1 Bayern
2 Brause
3 Schalke
4 BVB
5 Leverkusen
6 Wolfsburg
7 Gladbach
8 Hoffenheim
9 Hertha
10 Bremen
11 Köln
12 Stuttgart
13 Eintracht
14 Freiburg
15 Augsburg
16 HSV
17 Mainz
18 Hannover

 

Pierre

1 Bayern München
2 VFL Wolfsburg
3 Borussia Dortmund
4 RB Leipzig
5 1899 Hoffenheim
6 Bayer Leverkusen
7 1. FC Köln
8 Borussia Mönchengladbach
9 Schalke 04
10 Hertha BSC
11 Werder Bremen
12 Mainz 05
13 SC Freiburg
14 Eintracht Frankfurt
15 VfB Stuttgart
16 FC Augsburg
17 Hannover 96
18 Hamburger SV

 

Alex

1. FCB:
Um es mit Uli H. zu sagen: Außer Leipzig tut oben keiner was dafür, den
fernglasbenötigenden Abstand zum Branchenprimus einzudampfen. Dafür steigt Uli nicht nur auf die Bremse, er tauscht gleich die ganze Karre aus und will mit dem Laster aus der eigenen Wurstfabrik offenbar die Überholspur blockieren. Strategisch ist das nicht mehr Innovator, sondern nur noch Mittelmaß. Für die Bundesliga reicht es dieses Jahr nochmal, in
der CL dürften die Probleme jetzt schon zu sehen sein.

2. RaBa:
Man kann die Stammkräfte, allen voran Forsberg und v.a. Keita, halten, hat sich
mit Bruma, Mvogo oder Augustin clever verstärkt. Zwar gab es im Umfeld durch die beiden „Topstars“ auch mal Unruhe, im Vergleich zum BVB, den man als zweiten natürlichen Bayern-Verfolger im Blick haben könnte, blieb es aber relativ ruhig. Auch hat man gezeigt, dass das System funktioniert. Wenn Hasenhüttel den Trade-off zwischen Frische und Eingespieltheit perfekt hinkriegt, wäre sogar Platz 1 drin, glaube ich aber nicht, deshalb Platz 2.

3. S04:
Warum? Warum nicht. Falls es unter Tedesco Klick macht, stimmen die
Rahmenbedingungen: Keine Dreifachbelastung, Trainer mit Idee, auf allen Positionen interessante Spieler und: Leon Goretzka als Wettbewerbsverzerrung. Anders formuliert: Falls es nicht Klick macht, kann man dat Dingen endgültig mit dem Stempel der Untrainier- und Unführbarkeit versehen.

4. BVB:
Abgesehen von dem permanenten Geräuschpegel neben dem Platz, scheint auch
auf dem Platz noch nicht alles zusammenzulaufen. Das System von Bosz ist von der
Mannschaft noch nicht aufgenommen. Man weiß noch nicht, wer in der Hinrunde ohne Reus und nach dem vermutlichen Abgang von Dembele der Key-Player nach vorne sein soll. Kann das schon Pulisic sein? Die Qualität reicht durch eine bessere Rück- als Hinrunde für die CL-Plätze, nicht für mehr. Hinter den Blauen zu landen, fände ich als kleinen Denkzettel für Aki nicht unverdient.

5. Hoffe:
Nailsman und Demirbay wuppen das Dingen schon. Mir gefielen die Mechanismen
trotz Niederlage gegen Liverpool. Das 3-4- 3 passt mit dem Zugang von Gnabry besser als das 3-5- 2 der Vorsaison. Bestätigung der Vorsaison und vllt auch bissel Überraschen in der EL kann ich mir gut vorstellen.

6. Gladbach:
Mit Grifo kommt ein Topmann dazu, Ginter kann mit Vestergaard nicht auf
Christensen-Niveau, aber solide verteidigen. Dazu ein Trainer, der das Wort Solidität
erfunden zu haben scheint. Konstantes Mittelmaß hat letztes Jahr für Europa gereicht und wird es auch dieses Jahr.

7. LEV:
Ich habe keine Ahnung, was das soll. Trainer von der Couch verpflichten. Chicharito,
Calhanoglu, Toprak verlieren und (mit der Ausnahme S. Bender) nicht ersetzen. Damit nach der Komplettimplosion des Kaders letztes Jahr wieder auf diesen setzen. Sollte Völler wieder lange am Trainer festhalten, wird es ganz zäh, sonst kann es zumindest in die Nähe der EL-Plätze gehen.

8. Effzeh:
Hier beginnt das Mittelmaß. Glaube nicht, dass man Modeste so einfach mit
Córdoba und „im System“ kompensieren kann. Stöger muss die Mannschaft wieder weiterentwickeln, was aber bei der für Europa benötigten Belastungssteuerung nicht einfach ist. Man wird deshalb nicht wieder vor Bayer landen, sondern als graue Maus im Mitteldrittel vor sich hin dümpeln. Ist aber ja mit Europaeuphorie völlig ok.

9. Hertha:
Ähnlich wie bei Kölle: Dardai war schon in den Vorjahren nicht in der Lage, die für
sein Spiel nötige hohe Intensität über die ganze Saison zu konservieren. Mit der
Dreifachbelastung wird das noch schwieriger. Das führt zu Inkonstanz und damit zu
Mittelmaß trotz sinnvoller Transferergänzungen.

10. Wolfsburg:
Ratlosigkeit über den strategischen Ansatz wie bei Leverkusen. Nur auf
niedrigerem Niveau. Deshalb auch im breiten Mittelfeld der Tabelle angesiedelt, langweilig.

11. VfB:
Alles andere als langweilig zeigt sich der VfB, zumindest in der Außenwirkung eher
unfreiwillig. In der Vorsaison wurden viele Spiele spät durch offensive Qualität gewonnen. Knackpunkt wird da sein, wie diese Qualität in die Buli übertragen werden kann. Da ich Hannes Wolf zutraue, die Truppe defensiv auf das Niveau zu heben, fehlt mir ohne Mané nur die Außenbahn für eine noch bessere Platzierung.

12. Werder:
Da ich Werder eine gewisse Overperformance bei der Siegesserie unterstelle,
sehe ich den Schritt nach vorne nicht, aber auch keine unmittelbare Abstiegsgefahr. Man kann sie sicherlich auch in Richtung einstellig tippen, aber ich traue der Stabilität einfach nicht.

13. Eintracht:
Strg C + Strg V des Werder Textes bitte hier einfügen.

14. HSV: Nee, einfach nee. Ist halt der HSV, steigt nicht ab, macht nichts besser, will nur Chaosspiele, schlimm.

15. Freiburg:
Sehe nicht, wie die Abgänge von Grifo und Philipp ersetzt werden sollen. Muss
ich aber auch nicht, weil Streich ja immer neue Spieler entsprechend seinem System
weiterentwickelt und so verschiebt, dass sie unangenehm zu bespielen sind. Reicht für knapp überm Strich.

16. Komischer Klub mit komischem Maskottchen und komischen Fans:
Wieder Eigengewächs auf der Bank. Schwarz will wohl den Ball haben, was mit der Kaderqualität und der Vielzahl der reaktiven Ansätze in der Liga lustig werden könnte. Mal sehen, wie lange der Mut anhält, bis Kompromiss, Trainerwechsel oder tatsächlich die greifenden Mechanismen übernehmen.

17. H96:
Mannschaftsgewordener Durchschnitt, der weder durch Einzelspieler noch durch
taktische Besonderheiten auf ein Niveau gehoben wird, bei dem mehr als purer
Abstiegskampf zu erwarten wäre.

18. FCA:
Siehe 96. Mein Kandidat für den ersten Trainerwechsel. Auch danach fehlt mir ein
Ansatzpunkt (außer 34 Fabelspiele von Baier und Finnbogason) und die nötige Phantasie, warum die Truppe vor einer anderen Mannschaft landen sollte.

 

Mune

1 Bayern München
2 RB Leipzig
3 Borussia Dortmund
4 FC Schalke 04
5 1899 Hoffenheim
6 Hertha BSC
7 Bor. Mönchengladbach
8 VfL Wolfsburg
9 Eintracht Frankfurt
10 1. FC Köln
11 Werder Bremen
12 Bayer Leverkusen
13 VfB Stuttgart
14 Hannover 96
15 1. FSV Mainz 05
16 SC Freiburg
17 Hamburger SV
18 FC Augsburg

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